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Autor: Betreff: Timesaver - die Fortsetzung
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stefan_k
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red_folder.gif erstellt am: 6/7/2010 um 09:19  
Moin,
Der Timesaver ist inzwischen eineinhalb Jahre alt. Obwohl es immer noch ein paar Ecken gibt, die auf eine bessere Detaillierung warten, möchte ich das Ensemble noch ein bisschen erweitern. Grund für die Überlegung ist, dass die nutzbare Gleislänge bei Modultreffen doch etwas zu wünschen übrig lässt. Während beim Rangieren mit drei bis vier Wagen die Gleislänge als Teil des Rangierrätsels eine Rolle spielt, verhindern die kurzen Gleise beim Spiel mit längeren Garnituren in einem Modularrangement, dass Wagen eingestellt oder eingegliedert werden können. Die Abstellmöglichkeiten sind begrenzt, und die Länge des Umfahrungsgleises lässt es gerade mal zu, dass eine kurze Lok mit ein bis zwei Wagen umfahren werden kann – und selbst da heißt es Bauch einziehen. Der gegenwärtige Stand der Gleise ist in Zeichnung 1 zu sehen.



Aus dem ausgezeichnet funktionierenden Timesaver für den Hausgebrauch soll also zusätzlich eine nette Betriebsstelle für Modultreffen werden.

Der erste Gedanke in Sachen Erweiterung war, eines der vier Module, aus denen das Arrangement besteht, zu ersetzen, um Abstellfläche und Gleislängen zu erweitern. Das übrig gebliebenes Streckenmodul kann dann an beliebiger Stelle eingesetzt werden, zuhause bleibt es einfach weg. Die Gleise sind in Zeichnung 2 skizziert: Aus der Seitenrampe unten wird eine kombinierte Kopf- und Seitenrampe, und das Abstellgleis oben wird um einen ganzen Meter und damit etwa vier Wagenlängen verlängert. Den Hintergrund bilden die Ndetail Güterschuppen im Halbrelief und eine Fabrik von Jowi.



Ergebnis: Gleiche Betriebsmöglichkeiten, aber mehr Platz für zusätzliche Wagen. Schon mal nicht schlecht; so war es von Anfang an geplant, aber…

Dann kam mir eine neue, verrückte Idee, die ich zur Diskussion stellen möchte. Vorauszuschicken ist, dass es mir in erster Linie um den Spielspass und die Atmosphäre geht, weniger um eine exakte Nachbildung von Vorbildabläufen. Trotzdem möchte ich natürlich so nah wie möglich an Vorbildsituationen herankommen.

Die geplanten zusätzlichen Rangier- und Betriebsgleise sind in Skizze 3 gezeigt.



Das Ladegleis oben wird weiter verlängert und endet in einer Segmentdrehscheibe Dadurch kann die Lok, sogar zusammen mit einem kurzen Güterwagen, das Ladegleis umfahren. Erst dachte ich ja, oben, zwischen dem jetzigen Gütergleis, und dem durchgehenden Streckengleis, noch ein weiteres Parallelgleis einzuführen, aber das würde doch sehr gedrängt werden. Stattdessen soll die Segmentdrehscheibe nur einen weiteren kurzen Abgang bekommen, so dass ein bis zwei Güterwagen zwischendrin geparkt und vor allen gereinigt werden können. Dazu soll eine Arbeitsbühne mit Geländer aufgestellt werden. Zack, gibt es eine weitere Betriebssituation.

Die Lok kann über den dritten Abgang wieder zurückfahren; so dass an dem langen Ladegleis feste herumrangiert werden kann und die Wagen auch ein bisschen sortiert werden können. Das Gleis dient ja gleichzeitig auch als Ausziehgleis für das rechts oben liegende Gleis zum Kohlenhandel.

Eine starke Erweiterung der Betriebsmöglichkeiten ergibt sich durch die Fortführung des unteren Abstellgleises, das eigentlich zur Rampe führen sollte. Indem aus der kombinierten Seiten- und Kopframpe eine reine Seitenrampe wird und damit ein vergleichsweise langes Umfahrgleis geschaffen wird, können (endlich) auch Zugbegegnungen stattfinden. In wie weit das den Vorschriften entspricht, steht auf einem anderen Blatt, da freue ich mich über Hinweise. Somit kann ein aus sechs bis sieben Wagen bestehender Zug umfahren werden, und das erweitert die Möglichkeiten doch erheblich. Damit die Abstellmöglichkeiten nicht wegfallen, gibt es ein zusätzliches kurzes Abstell- oder Ladegleis links unten.

Problem bei dieser Umfahrung ist, dass die Rampe plötzlich zu einer Insel wird, die mittels Gleisübergang erreicht werden muss. Das ist für den Echt-Eisenbahner sicher keine wünschenswerte Situation, wenn für das Ladegeschäft dauernd das Gleis überquert werden muss. Im Modell natürlich nett, gibt es doch Gelegenheit, eine Schranke aufzustellen.

Ich glaube Spielspass gibt es sowohl im Modularrangement als auch im isolierten Einsatz eine Menge; man kann das linke Modul mit der Segmentdrehscheibe zugunsten des Ausziehgleis rechts ja auch weglassen und hat dann innerhalb der zuhause zur Verfügung stehenden 4 Meter trotzdem was zu rangieren.

Es gibt aber in Sachen Vorbild zwei (oder mehr?) Knackpunkte: Die auf das Streckengleis gehende Abzweigung zur Segmentdrehscheibe links, und die besondere Anordnung von Gleisübergang, Rampe, und Umfahrgleis.

Beim letzten Mal gab es in dieser Runde ja ganz hervorragende Ideen, die den ursprünglichen Plan stark weitergebracht haben. Vielleicht hat ja jemand zu dieser Erweiterung eine Idee, was man verbessern könnte?

Viele Grüße, Stefan


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red_folder.gif erstellt am: 6/7/2010 um 13:44  
Hallo Stefan

Sieht erstmal nicht schlecht aus.

Ein Frage: Wie bekommst Du denn von der Segmentdrehscheibe einen einzelnen Waggon auf das kurze Stumpfgleis? Reicht die Länge der Segmentdrehscheibe für Lok und Waggon oder brauchst eine Spillanlage oder einen Rangiertraktor? Sonst alternativ eine Dreiwegeweiche und das dann nötige Ausziehgleis auf das Streckenmodul verlängern?

Zur Rampe: In der Betriebsrealität eines Modultreffens wirst Du das Umfahrgleis ständig nutzen wollen und müssen, da bleiben dann wenig Möglichkeiten, Waggons an die Rampe zu stellen. Eventuell ist es besser, die Rampe komplett an das Abstellgleis links unten zu verlegen?

Grüße
Jörg
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stefan_k
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red_folder.gif erstellt am: 6/7/2010 um 17:59  
Hallo

Die Segmentdrehscheibe ist lang genug für eine Köf und einen kurzen (Lenz) Güterwagen, das klappt. Und dann gibt es noch die Idee eines Breuer Traktors mit Lenz-kompatibler Kupplung, aber das ist eine langwierige Geschichte.

Dreiwegeweiche und Ausziehgleis brauchen dann viel Platz, und mit den gezeigten 5 Modulen ist meine Transportkapazität ausgelastet, mehr passt nicht ins Auto.

Das Abstellgleis unten könnte (noch) eine Rampe bekommen, dann könnte man beide zum Laden benutzen oder auch die eine nach dem Umbau des Bahnhofes "aufgeben" und von Grün überwuchern lassen. Auch an einen Bahnsteig habe ich gedacht, so dass aus der Betriebsstelle ein kleiner Bahnhof mit kurzem Bahnsteig werden könnte.

Gruss, Stefan


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Eckard
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red_folder.gif erstellt am: 6/7/2010 um 19:47  
Hallo Stefan,

da wir das Thema "Ausweichanschlussstelle" gerade an anderer Stelle diskutieren: Um was für eine Art von Betriebsstelle (Bahnhof/Haltestelle/Anschlussstelle/???) soll es sich in diesem Falle handeln? Davon müsste doch dann die Gestaltung der Gleisanlagen zumindest beeinflusst werden ... meine ich ... ;)

Ganz praktisch gefällt mir an diesem Plan noch nicht, dass der Rangierverkehr so ziemlich zum Erliegen kommt, wenn ein Zug durchfahren soll.

Was übrigens besonders nachteilig ist, wenn es sich um ein so hervorragend ausgestaltetes Modul wie Deines handelt ... :cool:


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Schöne Woche,
Eckard
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red_folder.gif erstellt am: 6/7/2010 um 19:51  
Hallo Stefan!
Dein Timesaver ist fuer Mich Extra Interessant, das hat Ambition "Mit kleine Kasperlein grosse Spektakel Spielen".Das ist auch mein Wuensch.Nur Mir sollte Eine Dreiwegweiche und Vier Meter Gleis dazu ausreichend Sein.Ich will auch Breuer Lokomotor nutzen, nur hatte Ich bei Versuchen Ein Telexkupplung Einbauen Kleine, no, Keine Erfolg.Das hat Mir Erregt zum Einbau einen Motorische Entkupplung in Einer "Geisterwagen", mit Infrarotfernbedienung. Ich Selbst haette Mich die Aufgabe kompliziert, das moechte Ich Breuer Lok Model II Bauen.Sofort, wenn wird Mein Experiment zu Veroeffentlichen Tauglich, zeige Ich das Hier.Dir wuensche Ich Viele Erfolg beim Bau Deine Interessante Anlage und Gruesse Herzlich
Vladimír :thumbup:
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stefan_k
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red_folder.gif erstellt am: 6/7/2010 um 20:28  
Hallo Eckard

Das Thema Bahnhof/Haltestelle/Anschlussstelle habe ich verfolgt, deswegen bin ich diesbezüglich für Hinweise dankbar.
Haltestelle fällt ja bei der ersten Weiche schon flach, Anschlusstelle schliesst durchgehenden Verkehr ohne viele Signale und Zugmeldungen aus, und für nen Bahnhof isses tatsächlich sehr industrielastig.
Am ehesten vielleicht Anschlusstelle. Wie nennt man denn die Stichstrecken, die zu Industriebetrieben führen? Sieht man bei weitläufigen Hafenanlagen oder in Industriegebieten mnit vielen an der Strecke liegenden Betrieben. Hamburg Altona war früher beispielsweise engmaschig durchzogen von zig Gleisanschlüssen.

Das mit dem Stopp der Rangierarbeiten bei Streckenverkehr ist in der tat zwar lästig, aber andererseits auch ein weiteresw Spiel- und Betriebselement... :-)

Vladimír, die Sache mit der Entkupplung einzelner Wagen im Zugverband ist eine feine Sache, wenn es einfach bleibt. Ich habe mir stationäre Entkuppler eingebaut, gut getarnt, die jede Menge Entkupplerei und Spielspass ermöglichen, ganz ohne Wagenumbauten

Gruss, Stefan


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red_folder.gif erstellt am: 6/7/2010 um 21:18  
Hallo Stefan!
Danke fuer Antwort! Meine Idee hat aber Drei Gruende:
1)Alle Gleise sind Stumpfgleise
2)Lokomotive schiebt oder schleppt nur ganze Wagengruppen (2-3 Wagen)
3)Jede Gruppe hat seine Gleis (G-Wagen Gleis, Kesselwagen Gleis und Glaswagen Gleis)
4)Kein Personen Verkehr
5)Wichtigste-Ausschluesslich Schraubenkupplungen
6)Schlechte zugang zum Entkupplungsstellen
Bei Deine Anlage sind das aber Irelevante Gruende, dan kannst Du Skeptisch sein.
Aber trotzdem Danke fuer Deine Meinung!
Gruesst
Vladimír
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red_folder.gif erstellt am: 6/7/2010 um 21:43  
Hallo Stefan

Das gerade Durchfahrtsgleis solltest Du unbedingt belassen, damit auch Loks und Waggons, die Probleme mit Lenz-Weichen haben, immer sicher durchkommen.

Auf den zweiten Blick fällt mir auf, dass die Verbindung von der linken Einfahrtsweiche zu der nächsten Weiche S-förmig gezeichnet ist. Wenn Du das so baust, riskierst Du Überpuffern (Sieht auch nicht sehr schön aus).
Da solltest Du mal in einem größeren Maßstab zeichnen oder 1:1 mit Weichen- und Gleisschablonen prüfen, wie du Das ohne ungewollte Gegenbögen hinbekommst.

Jörg
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Eckard
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red_folder.gif erstellt am: 7/7/2010 um 00:18  
Hallo Stefan,

es handelt sich schon überwiegend um Anschlußstellen. Die eine oder andere könnte man auch als Ausweichanschlußstelle betreiben und parallele Streckenfahrten zulassen, während dort rangiert wird.

Persönlich würde ich einen Plan bevorzugen, der möglichst viel Rangierbetrieb bei freiem Streckengleis erlaubt.


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Schöne Woche,
Eckard
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red_folder.gif erstellt am: 7/7/2010 um 06:47  
Hallo Stefan,
Du erwähntest in Deinen Eingangsworten den N-detail Güterschuppen, gibt es den schon? Ich habe ihn auf der Homepage nicht gefunden. Baue gerade die ersten Hafenschuppen für meinen Kanalhafen und bin am Suchen nach Gebäudeteilen, die ich im Kitbashing-Verfahren in die Hafenszene integrieren könnte.
Gruß OLi S.
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stefan_k
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red_folder.gif erstellt am: 7/7/2010 um 07:17  
Hallo Jörg,

Die S-Kurve kommt nur wegen der groben Skizze, der Gleisverlauf spiegelt ja (abgesehen von der zusätzlichen Weiche) die rechte Seite, das funktioniert bei dem Platz ohne eine S-Kurve.

Echard, freie Streckendurchfahrt fände ich auch besser, ist halt bei Modulen ein Platzproblem. Aber dafür kann man spiiiielen, äh Betrieb machen :-)

Oli, die Sheddach-Güterschuppen als Halbrelief sind lieferbar, werde die Modelle demnächst knipsen und in den Shop stellen. Auch die große Scheune mit Viehstall und Toren ist lieferbar. Bilder folgen, sobald Zeit ist.

Gruss, Stefan


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