Nafets - 30/6/2009 um 22:40
An anderer Stelle hier im Forum hatte ich von meiner Kelleranlage berichtet
und dass ich diese aus nicht rein freiwilligen Stücken abbauen musste:
http://www.schnellenkamp-modellbau.de/modules.php?name=eBoard
&file=viewthread&tid=1036
Hier kommt nun die Begründung, warum dieser Schritt erforderlich war….
Also, Ende März ereilte mich eine Mail, ob wir als Verein an einer
Ausstellung in Rheinberg im Juni teilnehmen wollten (GermanRail 2009). Nach
kurzer Diskussion im Verein stand der Beschluss: Ja, wir melden uns an.
Nur: wir hatten keine Ausstellungsanlage! Also wurde wieder diskutiert und
kurzerhand beschlossen, eine kleine, aber vorzeigbare Ausstellungsanlage zu
bauen! So weit, so gut! Nur wer unser Vereinsheim kennt, weiß, dass da kein
Platz für den Bau einer Ausstellungsanlage vorhanden ist. Also wurde der
Kompromiss gefunden, dass diese Anlage in meinem Keller gebaut werden soll
und ich außerhalb der Ausstellungszeit “Nutznießer” der Anlage sein könnte.
Im Gegensatz zum diesem Nießbrauchrecht habe ich mich dazu bereit erklärt
und meine Bereitschaft zur Kostenübernahme erklärt - so konnten mehrere
Vorteile vereint werden.
Also begann Anfang April die Planungsphase, an derem Ende der fertige Plan
stehen sollte. Die Anlage sollte folgende Eigenschaften aufweisen:
- aufzeigen, dass auch auf wenig Platz Spur 0 gemacht werden kann
- zeigen, dass Spur 0 aus dem Spielwarenmarkt genutzt werden kann
- digital gesteuert werden
- ein in sich darstellbares Thema haben
- die weite Welt sollte durch einen verdeckten Teil simuliert werden
- Gebäude und Hintergrund sollen auch dazu gehören
- eine angemessene Beleuchtung soll die Anlage unabhängig vom Standort
machen
- einfacher Auf- und Abbau.
Das war schon eine Aufgabe, also wurde geplant, gezeichnet, gemailt,
diskutiert, angepasst und nach drei Wochen “stand” der Plan:
Der nachfolgende Link führt zu einem größeren Gleisplan:
http://www.sgp.yourweb.de/other/y00.jpg
Dargestellt ist ein Ende eines kleinen Bahnhofs, von dem nur eine Hälfte zu
sehen ist. Die rote Linie im Plan zeigt die Kulisse, die einerseits die
Schiebebühne vom Zuschauerbereich abtrennt und andererseits den Hintergrund
bildet. Im sichtbaren Bereich sind vor dem Hintergrund zwei angeschnittene
Gebäude zu sehen: ein Bahnhof (Lenz) und eine Fabrik (Teile von
BESIG/ADDIE-Schuppen). Letzterer hat auch die Aufgabe, ein Abstellgleis zu
verdecken. Dieses Abstellgleis ist nur von der Schiebebühne im nicht
sichtbaren Bereich her erreichbar und ermöglicht das Abstellen einer
Garnitur mit einer Länge von 105 cm. Auch die Schiebebühne hat eine Länge
von 105 cm. Auf den Wert von 105 cm bin ich nach einer kleinen Überlegung
gekommen - Ihr seht das Ergebnis hier:
Die so ermittelten Zuglängen reichen meines Erachtens für einen Fahrbetrieb
vollkommen aus!
Also wurden Ende April die Modulkästen montiert und probeweise die Gleise
aufgelegt.
Aufgrund von verschiedenen familiären Terminen konnte ich erst am 03.05.09
mit dem eigentlichen Bau beginnen, allerdings immer nur nach Feierabend für
ein paar Stunden und am Wochenende, wenn mal eben keine Termine anstanden
(was nicht häufig der Fall war!)
Meine Frau ertrug die Aktivitäten im Keller und meinte, dass dann unser
Urlaub knapp vor der Messe sei. Unser Urlaub!!!! Oh je, dann fehlen noch
mal 10 Tage zuzüglich Vorbereitungszeiten… Na, das konnte ja noch heiter
werden…
Also wurde losgebaut und ein paar Clubmitglieder unterstützten mich
stundenweise. Am 03.06., dem letzten Bautag vorm Urlaub, lagen die Gleise,
diese waren eingeschottert, die Lenzweichen waren mit Servos versehen und
bedienbar, die Elektrik funktionierte, die Kulisse war hergerichtet, aber
es fehlten noch die Fabrik, eine Brücke (zum Tarnen der Durchfahrt auf die
Schiebebühne), die komplette Landschaftsgestaltung sowie die Beleuchtung.
So sah die Anlage am 03.06.09 aus:
Das nicht eingeschotterte Gleis auf dem letzten Bild soll durch die Fabrik
verdeckt werden!
Nun war es Zeit, den Anker zu werfen und zu entscheiden, ob in diesem
Status entweder die Messe abgesagt werden soll oder ob Clubkollegen
aushelfen könnten. Auf den Hilferuf hin fanden sich dann der Frank Minten,
der in den letzten Tagen vor der Messe nach meinem Urlaub etwas an der
Landschaft machen wollte und der Peter, der die Fabrik und die Brücke bauen
will (den Bahnhof hatte er in der Vorwoche montiert). Peter kam noch
schnell zum Maßnehmen und zum Abstimmen der Feinheiten, nahm dann den
Lenz-Bausatz sowie die BESIG/ADDIE-Teile mit und versprach, während meines
Urlaubs zu bauen. Puh, mir fiel ein Stein vom Herzen!
Nach Rückkehr aus dem Urlaub musste der Endspurt eingelegt werden. Zwei
Tage hatten wir noch und los ging es. Frank machte Landschaft und Peter
teilte mit, dass er krank gewesen war und die Fabrik noch nicht angefangen
hatte… Los ging es! Mit einem anderen Clubkollegen baute ich noch die
Beleuchtung und wir waren guter Dinge.

Frank bei der Landschaftsgestaltung

Erstes Ergebnis vor dem Kleben.

Peter baut die Fabrik

Die Beleuchtung funktioniert schon.

Blick auf die Schiebebühne.

Alles Holz ist weiß gestrichen, die Beleuchtung funktioniert, die
Landschaft ist fertig, es fehlen nur die Hintergrundplatten.

Erste Stellproben. Mir gefällt der Schatten auf dem Fahrwerk der V36 -
wirkt als wenn es Mittags wäre!
Nach zwei anstrengenden Tagen (Bauzeit pro Tag 10 Stunden) waren wir
Donnerstag Abend fertig und wollten die Module trennen, um sie zum
Durchtrocknen in die Garage zu legen. Doch was war das? Die Module waren
verklebt!!! Nichts ging mehr!!! Also wurde gezerrt, gerissen, diskutiert,
debattiert, gestritten (“Nein, ein drei Meter langes Modul passt nicht
durch das Treppenhaus und auch nicht in den Kofferraum!) gelang uns um
23.00h die Trennung der Module!!! Puh, da fiel mir ein Stein vom Herzen!
Nach einer kurzen Reparatur der Kollateralschäden lagen um 23.40h alle
Module in der Garage und ich konnte ins Bett fallen.

Frank bei der Reparatur.
Am nächsten Tag stand der Transport zur Messe samt Aufbau der Anlage an.
Letzterer war problemlos, einzig eine Weiche wollte nicht so wie ich wollte
und musste neu programmiert werden. Nun noch den Vorhang anbringen, ein
Schild mit dem Namen des Vereins aufhängen und die Messe konnte kommen!

So stand die Anlage auf der Messe.

Überblick.

Details

Blick auf die Schiebebühne.

Die Elektrik unter dem Hauptmodul.
Wir haben zwei Tage mit der Anlage gespielt und hatten unseren Spaß
dabei!
Sonntag Abend um 18.00h nahm ich das letzte Fahrzeug von der Anlage und
begann mit dem Abbau. Um 18.15h waren wir fertig und holten die Pkw in die
Halle, um alles zu verladen. Nach kurzer Fahrt trugen wir die Einzelteile
in meinen Keller und waren damit um 18.42h fertig - neuer Rekord für
unseren Verein!

Die Schiebebühne

Auf vier dieser Schubladeauszüge läuft die Schiebebühne

Dieses Ansatzstück verlängert die Gleisstutzen an der Schiebebühne und
erleichtert das Rangieren im Schattenbahnhof.

Wiederaufbau im Keller
So steht sie nun in meinem Keller und ich kann damit einfach spielen!
Natürlich muss die Anlage noch weitergebaut werden - es fehlen noch viele
Feinheiten und auch der Hintergrund benötigt etwas Aufmerksamkeit. Auch
können die Gebäude etwas Patina gebrauchen. Aber bis zur nächsten Messe ist
ja noch etwas Zeit….

So steht sie nun in meinem Keller und macht sich gut!
So, das soll erstmal reichen - nun wisst Ihr, warum die Kelleranlage mit
Culemeyer und Wagendrehscheibe abgebaut werden musste. Ich hoffe, Euch hat
die ausführliche Darstellung gefallen?
So endet nun mein kleiner Bericht ganz ohne Smileys....
Gruß,
Nafets (der mit der kleinen Anlage im Keller)
[Editiert am 30/6/2009 um 22:41 von Nafets]
Null-Problemo - 30/6/2009 um 22:58
Na das ist doch mal was!
Null-Problemo 
AGR - 30/6/2009 um 23:00
Klasse!
Woffel - 30/6/2009 um 23:49
Hallo Stefan,
das neue Projekt gefällt mir auch gut. Aber Dein erstes Projekt mit dem
Culemeyer wäre doch sicher auch eine interessante und vor allen Dingen
publikumswirksame Anlage gewesen. Warum bist Du (seid Ihr) umgeschwenkt?
Waren es technische Probleme, Zeit oder was? Ich fand, die Anlage war
durchdacht und bot viele Möglichkeiten.
Würd mich einfach mal interessieren.
Viele Grüsse
Wolfgang
(der sehnsüchtig auf den Wurstkessel von Lenz wartet (siehe Spur
Null-Stammtisch BS))
Nafets - 1/7/2009 um 06:44
Hallo Wolfgang,
| Zitat von Woffel, am 30/6/2009 um
23:49 |
Aber Dein erstes Projekt mit dem Culemeyer wäre doch sicher auch eine
interessante und vor allen Dingen publikumswirksame Anlage gewesen. Warum
bist Du (seid Ihr) umgeschwenkt? Waren es technische Probleme, Zeit oder
was? Ich fand, die Anlage war durchdacht und bot viele Möglichkeiten.
Würd mich einfach mal interessieren.
|
Danke für den Hinweis, das wollte ich noch erklärt haben, habe es dann aber
doch vergessen...
Also: In Anbetracht der Tatsache, dass der Culemeyer erst noch neu
entwickelt und gebaut werden müsste und keine Wagendrehscheibe zur
Verfügung stand, dass das alte Thema nur den Einsatz von ein, maximal zwei
Rangierloks erlaubte, dass fünf Module komplett zu bebauen gewesen wären
und Hintergründe für fünf Module erforderlich gewesen wären, haben wir uns
gegen den alten Plan entschieden, da die Zeit drängte und wir schon ein
bisschen was Zeigen wollten. Nun haben wir die Anzahl der zu gestaltenden
Module von fünf auf drei reduziert, können auch größere Loks glaubhaft
einsetzen, die vorhandenen Gebäude reichten für die Gestaltung aus und eine
Schiebebühne erlaubt auch das Verfahren von ganzen Einheiten in den
Hintergrund, es werden also nicht nur einzelne Wagen getauscht. Auch
Reisezüge sind glaubhafter möglich als bei dem alten Thema.
Alles in allem sprach also vieles für das neue Thema, so dass ich mich
schweren Herzens von meinem kleinen Traum verabschiedete...
Gruß,
Nafets
didi-aus-w - 1/7/2009 um 08:12
Moin,
allen Machern ein " dickes" Lob!  Habt Euch echt ne Currywurst dafür verdient!
und Dir "Nafets" ein Dank für
PS:  Und keine Angst, dem "Bilderpolizist" 
habe ich mal kurz Handschellen angelegt! 
csm - 1/7/2009 um 09:40
HALLO Spur 0 Freunde und Mitleser
stimme Dietmar und den übrigen zu ..
gute Arbeit gemacht und gleichzeitig bei Ausstellungen eine gute Werbung
für Spur 0 .
mfG
Jürgen(S)
schmidb - 1/7/2009 um 10:56
Hallo Stefan,
tolle Arbeit durch dich und deine Modellbaukollegen. Respekt auch für den
Mut, auf die Schnelle noch was auf die Beine zu stellen. Ich bin mir
sicher, ein passender Hintergrund wird die Wirkung noch mal deutlich
verbessern.
Frage: Die Schiebebühne wird auf liegenden(!) Schubladenauszügen geführt.
Funktioniert das, da die normale Einbaulage doch senkrecht ist.
Gruß aus dem Süden,
Bernd
Adalbert - 1/7/2009 um 11:42
| Zitat von didi-aus-w, am 1/7/2009 um
08:12 | Moin,
allen Machern ein " dickes" Lob!  Habt Euch echt ne Currywurst dafür verdient!
und Dir "Nafets" ein Dank für
PS:  Und keine Angst, dem "Bilderpolizist" 
habe ich mal kurz Handschellen angelegt! |
Nein Dietmar!
Für die Leistung hat er und seine Mitstreiter sogar eine
Kurrywurst verdient!
(natürlich eine für jeden....)
Adalbert
aus dem warmen Ostwestfalen...

moba-tom - 1/7/2009 um 12:20
Hallo Nafets,
Eure Anlage macht wirklich Appetit - deutlich mehr als die Curry-Wurst von
Adalbert!
Ärgert mich umso mehr, dass ich nicht da war
Halte uns bitte über die weitere Gestaltung auf dem Laufenden!
mofritzle - 1/7/2009 um 12:25
...wohl bekomms. Dieser Phosphatschlauch schreit nach einem Doppelten zum
Nachtisch...
Nafets, wie habt ihr denn die Beleuchtung (der Anlage, nicht der Wurst)
realisiert? Sind das Halogenspots oder Neonröhren? Ist die Ausleuchtung
gleichmäßig oder gibt es Lichtflecken?
Gruß, Harald
Nafets - 1/7/2009 um 19:39
Moin Didi!
| Zitat von didi-aus-w, am 1/7/2009 um
08:12 | Moin,
allen Machern ein " dickes" Lob!  Habt Euch echt ne Currywurst dafür verdient!
und Dir "Nafets" ein Dank für
PS:  Und keine Angst, dem "Bilderpolizist" 
habe ich mal kurz Handschellen angelegt! |
Zweimal Danke! Nur: Wo gibt es nun die Currywurst???
Gruß,
Nafets
Nafets - 1/7/2009 um 19:43
Hallo Bernd,
| Zitat von schmidb, am 1/7/2009 um
10:56 | Hallo Stefan,
tolle Arbeit durch dich und deine Modellbaukollegen. Respekt auch für den
Mut, auf die Schnelle noch was auf die Beine zu stellen. Ich bin mir
sicher, ein passender Hintergrund wird die Wirkung noch mal deutlich
verbessern.
Frage: Die Schiebebühne wird auf liegenden(!) Schubladenauszügen geführt.
Funktioniert das, da die normale Einbaulage doch senkrecht ist.
|
Danke für das Lob. Ja, der Hintergrund wird noch was bringen - bin schon
auf Ideensuche!
Zu Deiner Frage: Ich habe vier Schubladenauszüge verbaut, wie Du richtig
erkannt hast, liegend. Die Auszüge funktionieren nach einer guten Ölung
auch liegend gut. Vier habe ich verbaut, da ich nur ein 10 mm Brett für die
Bühne verwendet habe und ich Durchbiegungen verhindern wollte.
Gruß aus dem Westen,
Nafets
[Editiert am 1/7/2009 um 19:51 von Nafets]
Nafets - 1/7/2009 um 19:45
Hallo Tom,
| Zitat von moba-tom, am 1/7/2009 um
12:20 | Hallo Nafets,
Eure Anlage macht wirklich Appetit - deutlich mehr als die Curry-Wurst von
Adalbert!
Ärgert mich umso mehr, dass ich nicht da war
Halte uns bitte über die weitere Gestaltung auf dem Laufenden!
|
Schade, habe Dich auch vermisst - Du wärest der zweite aus diesem Forum
gewesen, der sich als Besucher zu erkennen gegeben hätte (na ja, ich weiß
ja schon, wie Du aussiehst...). Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben!
Also ärgere Dich nicht weiter...
Klar halte ich Euch auf dem Laufenden!
Gruß,
Nafets
Nafets - 1/7/2009 um 19:49
Hallo Harald,
| Zitat von mofritzle, am 1/7/2009 um
12:25 |
Nafets, wie habt ihr denn die Beleuchtung (der Anlage, nicht der Wurst)
realisiert? Sind das Halogenspots oder Neonröhren? Ist die Ausleuchtung
gleichmäßig oder gibt es Lichtflecken?
|
Ich habe Badezimmer-Einbauleuchten genommen, zwei Sets mit je 3 Lampen für
jeweils 23,99 €. Jede Lampe hat 50 W - ich glaube nicht, dass das
Halogenlampen sind, das sind die mit den zwei pilzförmigen Kontakten. Die
Gesamtleistung von 300 W bei 230 V ist mir eigentlich etwas zu viel, so
dass ich derzeit auf derSuche nach Energiesparleuchtten bin. Aber die sind
leider nicht wirklich hell und haben meinstens einen zu kleinen
Ausstrahlwinkel. Und da bin ich schon bei der Ausleuchtung: Sie ist nicht
wirklich gleichmäßig, das kann man auch auf den Übersichtsbildern erkennen.
Aber es gibt keine dunklen Flecken auf der Anlage...
Gruß,
Nafets
[Editiert am 7/9/2009 um 18:20 von Nafets]
BluesTrain - 1/7/2009 um 21:23
Hallo Stefan,
mal eine neue Variante.... zuerst die "fertige" Anlage erleben zu können
und dann die Entstehung zu sehen. Schon eine erstaunliche Arbeit für die
Zeit die ihr hattet. Der Fahr- und Rangierspass jedenfalls ist garantiert.
Davon konnte ich mich überzeugen.
Gruß
Holger
Nafets - 1/7/2009 um 21:37
Hallo Holger,
| Zitat von BluesTrain, am 1/7/2009 um
21:23 | Hallo Stefan,
mal eine neue Variante.... zuerst die "fertige" Anlage erleben zu können
und dann die Entstehung zu sehen. Schon eine erstaunliche Arbeit für die
Zeit die ihr hattet. Der Fahr- und Rangierspass jedenfalls ist garantiert.
Davon konnte ich mich überzeugen. |
Danke für die Anerkennung! Diese Variante hattest aber nur Du, weil Du der
einzige Besucher aus diesem Forum warst...
Freut mich, dass Du unseren Spaß beim Fahren und Rangieren bemerkt hast!
Ich habe mal eine Bildfolge dazu hier eingestellt:
http://www.schnellenkamp-modellbau.de/modules.php?name=eBoard
&file=viewthread&tid=1805
Gruß,
Nafets
P.S.: Didi, die Bildfolge ist auch "polizeigerecht"...
stefan_k - 2/7/2009 um 07:52
Hallo,
schöne Spielanlage, gefällt mir. Tolle Leistung bei der kurzen Bauzeit! Mit
einem gestalteten Hintergrund und ein paar Details wie Figuren,
Beleuchtung, Kabelschächten etc. kommt bestimmt auch etwas mehr Atmosphäre
auf. Wie funktioniert denn das Entkuppeln der Wagen untereinander? Muss
manuell eingegriffen werden? Der gute alte Plastiklöffel? Braucht es im
Ausstellungsbetrieb zwei Mitspieler, einer zum Entkuppeln, einer für die
Schiebebühne?
In Sachen Ausleuchtung würde ich versuchen, das natürliche Licht zu
imitieren, im Moment sieht man ein paar Lichtflecken. Eine oder mehrere
Neonröhren, vielleicht sogar hinter einem matten Plexiglassttreifen,
schaffen eine bezahlbare, gleichmäßig weiche Ausleuchtung. Dazu vielleicht
ein einzelner Halogenspot schräg von der Ecke als Sonnenlicht. Direktes
Licht darf nur aus einer Richtung kommen, sonst gibt es (wie jetzt)
Doppelschatten, und das sieht man in Natura eigentlich nur im
Fussballstadion. Der Eindruck wird sich aber sicher ändern, wenn der
Hintergrund blau oder mit einem Motiv belegt ist. Bin gespannt auf das
Finish.
Gruss, Stefan
Nafets - 2/7/2009 um 10:57
Hallo Stefan,
zur Zeit werden die Wagen mittels Löffel entkuppelt. Ich hatte erst
überlegt, an definierten Stellen Entkuppler einzubauen, habe aber aufgrund
der Entwicklungen von Jürgen Moog davon Abstand genommen. Zur Zeit denke
ich, die zum Einsatz kommenden 10 bis 11 Güterwagen mit einer elektrischen
Kupplung auszurüsten.
Im Ausstellungsbetrieb haben wir kunterbunt allein, zu zwei und auch zu
dritt dran gespielt - das geht. Sinnvoll ist der Einsatz von zwei Spielern,
wie Du schon meintest, einer vorne und einer hinten. Da die Schiebebühne
auch von vorne bedient werden kann (der runde Knopf oberhalb des Vorhangs,
ist auf einem Bild zu erkennen!), kann, wenn die Abschlusswand an den
Stumpfgleisen der Schiebebühne weggelassen wird, einer die Anlage auch im
Ausstellungsbetrieb problemlos alleine betreiben.
Licht: Ja, Du hast den Finger in den wunden Punkt gelegt: Die
Schattenwürfe... Auch wenn der Hintergrund was "retten" wird, bin ich damit
auch noch nicht fertig - mal sehen, was das mal wird!
Gruß,
Nafets
wreichlin - 3/7/2009 um 15:12
Ich wäre sehr an den Größen der Module interessiert. Im voraus vielen
Dank.
Grütze
Wolfgang
Nafets - 3/7/2009 um 15:33
Hallo Wolfgang,
der sichtbare Teil besteht aus drei Modulen mit je 100 cm Länge und 60 cm
Tiefe. Die Schiebebühne wurde auf einem Modul mit der Größe von 120 cm
Länge und 60 cm Tiefe aufgebaut. Das Ansatzstücke hat eine Länge von 20 cm
und eine Tiefe von 32 cm. Somit ist die gesamte Anlage 440 cm lang und 60
cm tief.
Gruß
Nafets
wreichlin - 3/7/2009 um 17:36
Vielen Dank nochmals für die wirklich gelungenen Module.
Grütze aus Karlsruhe
Wolfgang
hallunke - 3/7/2009 um 23:04
Suuuper!
ziemlich nach meinem Geschmack. Uberschaubar, was vor allem die Größe
angeht.
Die Beschäftigung (Rangier und Spielspass) kommt auch nicht zu kurz.
Der Culemeyer hätte auf jeden Fall noch eins draufgesetzt, aber angesichts
er Zeit war es sicher richtig so wie es geworden ist (vielleicht kann man
ja später was ergänzen).
Wie gesagt, ganz prima, auf den Hintergrund bin ich dann auch schon mal
gespannt
viele Grüße
Andreas
(hallunke)
Nafets - 19/9/2009 um 22:08
Hallo zusammen,
ich habe mal mit dem Thema Hintergrund weitergemacht und diesbezüglich
einen neuen Thread aufgemacht - Ihr findet ihn hier:
http://www.schnellenkamp-modellbau.de/modules.php?name=eBoard
&file=viewthread&tid=2046
Gruß,
Nafets
Urlaubsfloh - 20/9/2009 um 16:46
Moin zusammen,
das Prinzip der Schiebebühne gefällt mir. Ich bräuchte jetzt bloß noch
einen Spindelantrieb oder auch einen Gewindestangenantrieb, weil die Bühne
verdeckt ist. Die Gewindestange müßte ca 1 Meter überbrücken.
Wo bekommt man sowas her?
Vielen Dank für die Hilfe
heizero - 20/9/2009 um 23:46
Hallo Josef,
Gewindestangen in verschiedenen Gewindestärken gibt es im Baumarkt oder
auch im Eisenwarenladen. Wenn Du einen solchen in Deiner Nähe hast, schau
doch mal rein.
Gruß Günter
Nafets - 6/7/2010 um 17:22
Hallo zusammen,
es gibt Neues zu meiner Kelleranlage zu berichten...
| Zitat von Nafets, am 30/6/2009 um
22:40 |
...Also, Ende März ereilte mich eine Mail, ob wir als Verein an einer
Ausstellung in Rheinberg im Juni teilnehmen wollten (GermanRail 2009). Nach
kurzer Diskussion im Verein stand der Beschluss: Ja, wir melden uns an.
Nur: wir hatten keine Ausstellungsanlage! Also wurde wieder diskutiert und
kurzerhand beschlossen, eine kleine, aber vorzeigbare Ausstellungsanlage zu
bauen! So weit, so gut! Nur wer unser Vereinsheim kennt, weiß, dass da kein
Platz für den Bau einer Ausstellungsanlage vorhanden ist. Also wurde der
Kompromiss gefunden, dass diese Anlage in meinem Keller gebaut werden soll
und ich außerhalb der Ausstellungszeit “Nutznießer” der Anlage sein könnte.
Im Gegensatz zum diesem Nießbrauchrecht habe ich mich dazu bereit erklärt
und meine Bereitschaft zur Kostenübernahme erklärt - so konnten mehrere
Vorteile vereint werden.
|
Dem Öffnungsbeitrag konntet Ihr entnehmen, dass die Anlage zu 50% dem
Verein und zu 50% mir gehörte.
Gehörte? Ja, richtig, denn mittlerweile gehört die Anlage zu 100% mir, da
es innerhalb des Vereins auf Vorstandsebene Bestrebungen gab, die
Ausstellungsanlage abzustoßen.
Diese Bestrebungen waren wohl schon bei der Beschlussfassung vorhanden,
brachen aber erst durch, als ein Veranstalter einer Ausstellung unsere
Anlage haben wollte und klar war, dass ich zeitgleich in Urlaub weilen
würde. Ich habe das dem Veranstalter erklärt und Alternativen aufgezeigt -
alles geklärt, dachte ich. Wohlgemerkt, ich habe zu diesem Zeitpunkt die
Aufgabe der Koordinierung inne gehabt und war der Einzige im Verein, die
Anlage auf- und abbauen sowie wirklich betreuen konnte. Da ich zeitgleich
in Urlaub war, kam dem Veranstalter der Alternativvorschlag sehr recht.
Der Vorsitzende warf mir dann einen Monat nach dem Gespräch auf einmal vor,
dass ich vertragsbrüchig geworden sei. Das geht eigentlich nicht, da ich
keinen Vertrag mit dem Verein abgeschlossen hatte und somit diesen auch
nicht gebrochen haben kann. Obwohl die Ausstellung dem Verein keinen Gewinn
bringen und der Verein auch noch die Transportkosten selber tragen sollte,
wurde das Thema hochgespielt und ich in Misskredit gebracht. Der
Vorsitzende selber hat mich in meiner Abwesenheit als vertragsbrüchig
bezeichnet und auch nach Klärung der Situation keine Richtigstellung von
sich gegeben. Als auch noch andere Vorstandsmitglieder mich angriffen und
meine Erklärungen nicht als „Entschuldigung annehmen“ (Zitat!) wollten
(dabei wollte ich mich gar nicht entschuldigen, weil ich keinen Anlass für
eine Entschuldigung hatte, sprich ich habe nur erklärt), eskalierte das
Thema.
Da ich im Laufe der Auseinandersetzung dem Vorsitzenden die Übernahme
meines Anteils zum Wohle des Vereins anbot und dieser daraufhin seine
eigentliche Absicht offenbarte, indem er erwiderte, dass er eigentlich
erwarten würde, dass ich den Vereinsanteil übernehmen solle, habe ich
letztlich dieser Erwartung entsprochen und den Verein ausbezahlt.
Seitdem bin ich der alleinige Eigentümer.
Was ist der Vorteil? Ich kann nun alleine entscheiden, wie sich die Anlage
weiter entwickelt. Und eine Planung habe ich auch schon...
Meine Lehre aus der ganzen Sache: Verein ist Verein und privat ist
privat! Verknüpfte Aktionen wird es mit mir nicht mehr geben.
Gruß,
Nafets
Eckard - 6/7/2010 um 19:51
Hallo Nafets,
also unterm Strich alles noch mal gut gegangen ...
Dann kannst Du jetzt ja anfangen zu überlegen, wie Du daraus eine Anlage
über zwei Etagen mit integriertem Hub-/Dreh-Schattenbahnhof machst. Ich
finde jedenfalls, vertikal ist da noch einiges an Luft ... 
moba-tom - 6/7/2010 um 23:14
Hallo Nafets,
denk dran: alles hat auch was Gutes! Manchmal sieht man es halt erst etwas
später...
Jetzt kannst Du jedenfalls
entscheiden, wie`s weitergeht.. und auf den Bericht darüber freu ich mich
schon!
Gruß aus Münster,
Thomas
Kellerkind - 7/7/2010 um 20:02
Ärgerlich ist die Sache schon für Dich, oder?
Böses Blut in Deinem Verein, finanzielle Mehrkosten die unerwartet kommen,
aber nun hast Du alleine das Sagen. Ist im Endefekt auch was wert  .
Ich baue mit einem anderen Forumsmitglied ja auch ein Projekt,wo aber im
Vorfeld schon klar ist, das die Anlage unser Eigentum bleibt und nicht in
Clubbesitz übergeht.
Kellerkind
Nafets - 8/7/2010 um 10:34
Hallo Eckard, Thomas und Patrick,
danke für Eure tröstenden Worte, die ja alle den positiven Aspekt
aufzeigen.
Ja, nun bestimme ich alleine, was aber auch ein Hemmschuh ist, da nun kein
Zwang zur Weiterentwicklung gegeben ist. Aber: Im Kopf habe ich schon eine
Idee, wie es weitergehen könnte, aber, Eckard, nicht in der Vertikalen....
 Dafür in den Raum hinein mittels Wagendrehscheibe in
einen größeren Anschluss (ich träume von vier bis fünf Ladestellen inkl.
Wagenkipper....). Mehr dazu, wenn die Planung spruchreif ist.
Gruß,
Nafets
moba-tom - 8/7/2010 um 12:41
Hallo Nafets,
na, das hört sich ja schon wieder richtig positiv an
Auf die neue Planung bin ich echt gespannt!!
Gruß aus Münster (trotz Sommerpause),
Thomas
|